Antje Zimprich



    (Foto: H. Sprenger)

  • 1968 in Güstrow/Mecklenburg geboren
  • auf der Insel Rügen aufgewachsen
  • in der Familie den Beruf der Handweberin erlernt
  • Studium an der FS für Museumskunde in Leipzig
  • Ausreise aus der DDR
  • Ausbildung zur Grabungstechnikerin der Römisch-Germanischen-Kommission in Bonn und Frankf./M.
  • 1997 Kauf eines 250 Jahre  alten Fachwerkhauses in Mecklenburg
  • 1998 Aufbau der Historischen Glasperlenwerkstatt und Beginn mit der Experimentellen Archäologie
  • seither freiberuflich  als Grabungstechnikerin, Glasperlenmacherin und im Replikenbau für Museen tätig
  • seit 2oo8 järliches Sommer- und Winteratelier auf der Insel Rügen

und hier ein wenig ausführlicher für diejenigen, die es genauer wissen wollen...

Vor vielen Jahren habe ich aus meinem Hobby meinen Beruf gemacht. Meine ersten Grabungserfahrungen, in Ralswiek/Rügen, unter Leitung von Peter Herfert, liegen inzwischen mehr als 25 Jahre zurück, darauf folgten viele Jahre Grabungserfahrungen im Rheinland, in Mecklenburg Vorpommern und im Land Brandenburg.  Das Highligth war 1995 die Ausgrabung und  Dokumentation des Nordkliffs vom slawischen Burgwall Arkona/Rügen mit dem Archäologen Peter Herfert. 1997 kaufte ich ein 250 Jahre altes Fachwerkhaus am Rande von Mecklenburg, und lernte in Groß Raden meinen Mann, den Holzbildhauer Oliver Guse kennen www.skulpturbildhauer.de. Zusammen haben wir versucht, all unsere Wünsche und Träume zu verwirklichen. Auf unseren Reisen nach Skandinavien erlernte ich  das Handwerk des Herstellens von Glasperlen. Neben Haus, Hof, Beruf und Kindern, entwickelten wir zusammen das Verfahren zur Herstellen von Glasperlen am Lehmbecken nach einem archäologischen Befund in Dänemark. Seither versuchen wir unsere Kenntnisse, über dieses schon lange vergessene Handwerk, in Museen und durch öffentliche Vorführungen,  so vielen Menschen wie möglich nahe zu bringen.