Historische Perlenwerkstatt


Historischer Werkplatz zur Herstellung von Glasperlen, Bild A. Zimprich


Herstellen von Glasperlen am Lehmbecken

 Wir bauen vor Ort ein einfaches Lehmbecken auf und zeigen, wie mit 2 gekoppelten Blasebälgen eine Temperatur von 800-1200°C in einem einfachen Lehmbecken, das mit Holzkohle befeuert wird, erzeugt werden kann, entsprechend einer Situation, wie man sie vor 1000 Jahren hätte auf vielen Märkten antreffen können. Wir sind seit 10 Jahren in der experimentellen Archäologie tätig und haben das Verfahren der Herstellung von Glasperlen durch zahlreiche Versuche soweit modifizieren können, dass wir technisch in der Lage sind, in der Öffentlichkeit sowohl von der einfachen Wickelperle, bis hin zur Herstellung von aufwendigen Musterauflagen und Mustersträngen alles am Lehmbecken mit spielerischer Leichtigkeit vorzuführen. Neben den Vorführungen bringen wir Anschauungsmaterial mit, das verdeutlicht wie Menschen vor 1000 Jahren lebten und aussahen und zeigen gleichzeitig die Verarbeitung von Silberdrähten zu Schmuck. Falls erwünscht erscheinen wir beide zu diesem Zweck in der vollständigen Tracht eines Wikingerpaares. Alle Werkzeuge und das gesamte Verfahren haben wir nach einem Ausgrabungsbefund der Wikinger- und Slawenzeit (Ribe/DK) rekonstruiert. Die Perlen die wir herstellen sind Nachahmungen dieser Zeit.

 

Aufwand: 2 Personen, davon 1 Person am Blasebalg und 1 Person am Lehmbecken zur Herstellung der Glasperlen (6 Std.)

 

Kosten:  400,00€

Material:    30,00€

Material: ca. 20kg Holzkohle, Glas, Tempergranulat, Trennmittel (Verbrauchsmaterial)

das Lehmbecken wird direkt vor Ort aufgebaut

zuzüglich der Benzinkosten 0,35€/1km (gilt für Hin- und Rückfahrt)